Pendlablog

März 2020. Der Bundesrat den «Corona-Lockdown» für die ganze Schweiz bekannt. Für mein Studium wird schnell klar, das ganze restliche Semester dürfte sich im «distance learning» abspielen. Obwohl ich ein tolles zu Hause habe, fliegt mir schnell die Decke auf den Kopf.

Der Alltag wird immer eintöniger, die Vorlesungen sind ermüdend und ich bin von Tag zu Tag antriebsloser. Diese soziale Isolation mag ich gar nicht. Aber, besondere Ereignisse erfordern besondere Massnahmen, oder? Immer wieder denke ich daran, wie es wohl wäre, wenn ich die Schule in unserem abgelegenen, alten Maiensäss, dem «Pendlahüschi» auf 1’200 Meter über Meer meistern würde. Die Hütte ist bald 100 Jahre alt, dementsprechend antik ist die Infrastruktur. Eine «MMPlerin» auf der Alp mit «content production» vs. «natur pur». Geht das überhaupt? Naja, ein Multimedia Producer sollte das ja schon irgendwie hinkriegen, oder? Ich entscheide mich am Sonntag, 29. März 2020 das Experiment zu wagen. Ich packe meine Sachen und fahre Richtung Pendla…

Ich nehme dich mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Unter dem Motto «zurück zur Einfachheit» erzähle ich dir persönliche, historische und sachliche Hüttengeschichten zum alltäglichen Leben auf einem Maiensäss. Wie war es hier vor 100 Jahren? Wie ist es heute? Was hat sich verändert? Diese und noch mehr Fragen, welche in diesen drei Wochen auf mich zugekommen sind, werde ich in diesem «Pendlablog» beantworten.

PS: Mach dich gefasst: Dieser Blog entspricht bewusst nicht mehr den Normen der heutigen Zeit! Er ist eine Challenge, im alten Sinne. 🙂

Viel Spass beim Durchstöbern in meinem 20-tägigen Webtagebuch.

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